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LiteraturSchweiz

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Agenda

14.30
Geschichten am Sonntagnachmittag: Astrid
Urs Schaub
Literaturhaus Basel, Barfüssergasse
Basel

Agenda

16.00
Moisson. Rythmes et récits d'autres rivages
Alexandre Lecoultre, Jérôme Melly, Lucas Buclin
Fondation l'Estrée
Ropraz

Agenda

18.00
Sofalesung.AG mit Marc Djizmedjian
www.sofalesungen.ch
Bei Rafael und Manuela
Lenzburg

Agenda

20-02-2017
Literatur im Foyer – Lese‘17

neuestheater.ch
Dornach

Schurnal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Schurnal

Buch um Buch: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 7

Schurnal

Die Logik der heiligen Schrift: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 6

Schurnal

Index librorum prohibitorum: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 5

Schurnal

Wärmespender 2: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 4

Schurnal

Wärmespender 1: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 3

Schurnal

Phantasie-Erreger: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 2

Tip per leger

Leta Semadeni, In mia vita da vuolp / In meinem Leben als Fuchs: Das Universum von Leta Semadeni wird, wie im Titel angekündet, von einer märchenhaft-poetischen Tierwelt belebt. Der Mensch scheint zum Teil mit den Tieren zu verschmelzen. Im titelgebenden Gedicht hält, um ein Beispiel zu nennen, das lyrische Ich Rückschau auf sein Leben als Fuchs. Das Spiel mit der Perspektive zieht sich wie ein roter Faden durch Leta Semadenis Poesie. Bald fallen oder fliegen das lyrische Ich, ein einsamer Mensch oder «Kasimirs schwarzer Kopf» durch einen poetisch-surrealen Raum; bald scheinen die Figuren zu schweben, in Zeitlupe, als seien sie nicht von der Erdanziehung abhängig, als bewegten sie sich in einer eigenen Welt wie Lewis Carrolls «Alice hinter den Spiegeln». 2011)

Tip per leger

Reto Gloor, Das Karma-Problem: Worin liegt der Sinn des Lebens? Die Frage stellt sich uns wieder neu. Wir ärgern uns über kleine Unpässlichkeiten und fragen uns, weshalb sie uns widerfahren. Wenn die Frage aber existentielle Tragweite annimmt, lässt sie uns zuerst verstummen. In seiner eindrücklichen Graphic Novel «Das Karma-Problem» zeichnet der Autor Reto Gloor die Folgen nach, die eine gravierende medizinische Diagnose haben kann. 2010 erhielt er vom Arzt den Befund Multiple Sklerose mitgeteilt. Die Krankheit ist nicht heilbar und führt langsam zu gravierenden Einschränkungen in der Koordination der körperlichen Bewegungen. In seinem Fall hatte es unter anderem zur Folge, dass ihm das Zeichnen von Hand immer schwerer fiel, der gerade Strich wollte nicht mehr gelingen. Existentielle Ängste und hoffnungsvolle Therapien begannen sich abzuwechseln: ein Auf und Ab, aus dem er erst einen Ausweg fand, als er sich 2013 entschloss, seine Geschichte in Form einer Graphic Novel zu verarbeiten – mit Hilfe des Computers, der ihm als Zeichengerät diente. Entstanden ist daraus ein sehr persönlicher Band, der eindrücklich vor Augen führt, wie die Krankheit auf einmal ein Leben zu bestimmen beginnt. Indem Reto Gloor darüber zeichnet und schreibt, gewinnt er freilich ein Stück Selbstkontrolle zurück. Der akkurate Handstrich ist dabei einer eher flächigen Zeichnung gewichen. Damit gelingt es ihm inhaltlich bewundernswert differenziert, im Wechsel von präzisen Innensichten und grossen lichten Tableaus, seine Geschichte in allen Gefühlslagen zu erzählen. Besonders auffallend ist dabei, dass die Ich-Figur, allen schwarzen Gedanken zum Trotz, meist ein feines Lächeln verrät, das die Arbeit an diesem Buch gut sichtbar geprägt hat.  (Beat Mazenauer)

Tip per leger

Jean-Luc Benoziglio, Das Losungswort: Auf einer kleinen Flussinsel im Südwesten Frankreichs lebt ein Sonderling, einsam und verarmt. Bruchstückhaft setzt sich eine Lebensgeschichte zusammen: Nach Kindheit und Jugend in der Westschweiz studiert der katholisch erzogene junge Mann am Konservatorium in Paris. 1942 muss er zusehen, wie die jüdische Familie seines Vaters von der französischen Polizei abgeholt wird. Ihn selbst bewahrt der Schweizer Pass vor der Deportation. Jahre später verliebt sich der Flötist in eine ehemalige Studienkollegin. Edith hat das KZ überlebt und ist Bratschistin geworden. Doch die Liebe zerbricht, und das Haus in der Gironde zerfällt. Der Inselbewohner zwischen den Welten schafft es, alle gegen sich aufzubringen: Juden und Nichtjuden, Schweizer und Franzosen, Kapitalisten und Kommunisten. So kommentieren die Festländer, die ihm begegnen, die Missgeschicke des Fremden meist ungerührt: Zimmermädchen, Besitzer der Autowerkstatt, Wirt, Architekt, Lehrerin, Bürgermeister u. a. erzählen ihre Version der Geschichte, in der Vorurteile, Gier, Eigennutz und Gleichgültigkeit unverhohlen zur Sprache kommen. Wer ist dieser Mann, was macht ihn aus? Kippa oder Sennenkäppi? Ladino (Judenspanisch) oder Ladin (Engadinerromanisch)? Marx Brothers oder Bauernschläue? Und wie war das mit der Schweiz im zweiten Weltkrieg? Existenzielle Themen wie Identität und Fremdheit, Ausgrenzung und Integration, Schuld und Sühne erscheinen in einem Feuerwerk von Witz, Sprachspielerei und rabenschwarzem Humor.(Ruth Gantert)

Novas publicaziuns

Flurin Jecker: LANZ. Nagel & Kimche.

Novas publicaziuns

Oliver Diggelmann: Maiwald. Klöpfer & Meyer.

Novitads

SRF Literatur RSS: Verstörung ist hier Programm

lit21: Reminiszenz an einen großartigen Literaten: Umberto Eco

SRF Literatur RSS: Carson McCullers: Das düstere Wunderkind

lit21: Meine Woche

lit21: Carson McCullers: Das düstere Wunderkind

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