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Schurnal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Schurnal

Bücher zum Fressen (und Trinken): Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 25

Schurnal

Die Freiheit des Autors: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 24

Schurnal

Mitteilungen: Bewerbungsfristen für Double-Literaturplattform

Schurnal

Zensur und Irrtum II – Sperma oder Spema?: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 23

Schurnal

Mitteilungen: SIKJM-Jahrestagung 2017

Schurnal

Zensur und Irrtum I: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 22

Tip per leger

Leta Semadeni, Tamangur:  In 73 Szenen erzählt «Tamangur», wie ein Kind und seine Grossmutter sich über ihre Erlebnisse und Beobachtungen in einem Bündner Dorf zu verständigen suchen. Die naive Neugier des Kindes und der bissige Scharfsinn der Grossmutter lassen die Szenen zwischen Trauer und Spott, Realismus und Phantastik schweben. Tamangur ist der rätselhafte Ort, an den der tote Grossvater gegangen ist, Paradies der Jäger und Sphäre des «als ob». Dieser Ort der Erinnerung und Antizipation prägt alle Szenen und gibt ihnen eine spannungsreiche Mehrschichtigkeit. Mit «Tamangur» ist der zweisprachigen Bündner Autorin ein bedeutendes Stück Prosa in deutscher Sprache gelungen. (Eidgenössische Jury für Literatur)

Tip per leger

Lukas Bärfuss, Die sexuellen Neurosen unserer Eltern: In Lukas Bärfuss’ Theatertext „Die sexuellen Neurosen unserer Eltern“ wollen (mit einer Ausnahme) alle Figuren für die geistig zurückgebliebene Dora nur das Beste. Worin das genau besteht, ist aber nicht immer klar. Hinzu kommt, dass Vorsätze und tatsächliche Taten manchmal weit auseinanderklaffen. Oder um es mit den Worten des Autors zu sagen: Dieser Theatertext «handelt unter anderem von Menschen, die liberal denken und repressiv handeln». 
Dora hat jahrelang Medikamente eingenommen, die sie ruhig stellten. So ruhig, dass sie nicht nur nicht mehr tobte und schrie, sondern kaum mehr lachte und zu nichts mehr eine eigene Meinung hatte. Auf Wunsch der Mutter werden diese Medikamente nun abgesetzt. Die junge Frau taucht aus ihrer Apathie auf. Doch mit ihren Gefühlen erwacht auch ihre Sexualität – und die ist schwer zu bändigen. Doch da gelten schnell einmal nicht mehr für alle die gleichen Regeln. Selbstbestimmung und individuelles Glück mögen schön und recht sein, werden letztlich aber den gesellschaftlichen Normen untergeordnet. Doras aufkeimender Kinderwunsch sprengt den Rahmen des Akzeptierbaren und Verantwortbaren endgültig. Die junge Frau wird nach einer Abtreibung zwangssterilisiert. 
Ohne zu werten, differenziert und distanziert spricht Bärfuss mit dem 2003 fürs Theater Basel entstandenen Auftragswerk die tabuisierten Themen Behindertensex, Zwangsmedikation und -sterilisation an und stellt sie in einen gesellschaftspolitischen Kontext. Mit diesem Stück wird Bärfuss erstmals auch im Ausland breit und begeistert aufgenommen.Genau 10 Jahre später erhält er den Berliner Literaturpreis und die damit verbundene Heiner-Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik an der Freien Universität Berlin.(Alexandra von Arx)

Tip per leger

Adrienne Barman, Walross, Spatz und Beutelteufel: Noch ein Tierlexikon? Ja, aber was für ein schräges, farbintensives! Wahrlich eine «Drôle d’encyclopédie», wie der Originaltitel des Buches verspricht. Die Genfer Illustratorin Adrienne Barman sass fast drei Jahre über dieser Arbeit. Sie hat über 640 Tiere nach Farben, Fähigkeiten oder Verhaltensformen geordnet und in 41 eigen­willige, humorvolle Kategorien eingeteilt, die sich so in keinem zoologischen Fachbuch wiederfinden, aber dennoch Hand und Fuss haben: von den «Architekten» über die «Legendären» bis zu den «spektakulären Verführern», von den «Himmelblauen» über die «Zitronengelben» bis zu den «Pechschwarzen». Auf Französisch ist das Buch längst ein Bestseller geworden, Übersetzungen in viele andere Sprachen sind gefolgt, jetzt endlich liegt es auch auf Deutsch vor.Barmann erfindet nichts dazu, aber sie inszeniert ihre Helden, indem sie sie gruppiert, Körperhaltungen karikiert, Eigenschaften durch Gesten ausdrückt und ihre Augen sprechen lässt. So verleiht sie den Tieren Individualität, Verspieltheit und Poesie zugleich. Den «Einzelgängern» lässt sie viel Leerraum, der Leopard etwa döst auf einem Ast hoch über der Savanne vor blutrotem Abendhimmel vor sich hin, die Galapagos-Riesenschildkröte tänzelt hocherhobenen Hauptes über eine einsame Insel und die «Schnellen» sind aus dem Bild gehuscht, bevor wir sie in den Blick nehmen konnten.Barman spielt mit Farbkontrasten, Flächen und den ornamentalen Wundern der Natur. Entstanden ist so ein tierisches Feuerwerk, das mit dem Genre der Enzyklopädie spielt, ohne seine Gesetze von Genauigkeit und Register zu verletzen. Eine Augenweide, witzig und informativ, zum «Schnäuggen» und sich darin verlieren – für jedes (Vorlese-)Alter.Christine Tresch(Quelle: SIKJM)

Novas publicaziuns

Jochen Kelter: Wie eine Feder übern Himmel. weissbooks.w.

Novas publicaziuns

Silvia Götschi: Muotathal. Emons Verlag.

Novitads

lit21: „Finis Germania“: Hauptsache, Kampf

lit21: Ulrich Holbein – Knallmasse (Buch)

lit21: Fragebogen: Andreas Breitenstein

lit21: Literatur: Netz und Werk

Boersenblatt News: Willkommensplakate für den Ehrengast Frankreich: "Miau – Miaou" von Annika de Fries gewinnt Wettbewerb

Festivals

22. Internationales Literaturfestival Leukerbad

Tage der deutschsprachigen Literatur, Klagenfurt

5. Openair Literatur Festival Zürich