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LiteraturSchweiz

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Agenda

09.30
Conteries à la bibliothèque
Bibliothèque d'Ayent
Bibliothèque communal et scolaire d'Ayent
Ayent

Agenda

17.00
Lesung «Umbrüche»
Katharina Zimmermann
Gemeindebibliothek Urtenen-Schönbühl
Urtenen-Schönbühl

Agenda

18.45
«Friedrich Dürrenmatt – Der Tunnel»
Walter Sigi Arnold, Bruno Amstad
lit.z Literaturhaus Zentralschweiz
Stans

Agenda

22-01-2017
Vernissage & Erzählstunde
Baeschlin Verlag
Märchenhotel Bellevue Braunwald
Braunwald

Schurnal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Schurnal

Wärmespender 1: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 3

Schurnal

Phantasie-Erreger: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 2

Schurnal

Bücher versenken: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 1

Schurnal

Definition 1922: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 52

Schurnal

Lesegenuss, betäubend: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 51

Schurnal

Der Büchernarr als Kippfigur : Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 50

Tip per leger

Bastien Fournier, Le Cri de Riehmers Hofgarten: Bastien Fournier, geboren 1981 im Wallis, sichert sich mit seinem vierten Roman «Le Cri de Riehmers Hofgarten» einen festen Platz in der französischsprachigen Schweizer Literaturlandschaft. Der junge Autor, der an der Sorbonne Altphilologie studiert hat, unterrichtet neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit Latein und Französisch. Der Prosa- und Theaterschriftsteller erhielt mehrere Literaturpreise, insbesondere ein Stipendium des Berliner Ateliers und des Kanton Wallis im Jahre 2007. Sein letzter Roman beginnt im Herzen der deutschen Hauptstadt, in der Simon, eine in den Romanen Fourniers immer wieder auftauchende Figur, sich in düstere Gedanken verstrickt, während es ihm nicht gelingt, zu schreiben. In Sitten, nach seiner Rückkehr, verlässt ihn seine Lebensgefährtin Aélia, worauf er im Nebel seiner Erinnerungen herumzuirren beginnt. Den Halt verlierend, sucht er nach Bezugspunkten. Bastien Fournier entfernt sich von der Kriminalgattung, welche die Handlung von «Bébé mort et gueule de bois» (2007) bestimmte, und taucht «Le Cri de Riehmers Hofgarten» in düsterere Farben: Der Roman ist ein langsames Versinken in die Welt des grübelnden Träumens. Wenn auch nicht so originell wie seine Vorgänger hat das Buch gleichwohl das Verdienst, das Fragen und das Hinterfragen der heutigen Künstler und Schriftsteller zu widerspiegeln.

Tip per leger

Nicolas Couchepin, Les Mensch: Die Mensch sind eine ganz normale Familie. Sie leben in einem normalen Quartier, sie haben die üblichen Ängste und ganz gewöhnliche Hoffnungen. Theo, der Familienvater, hat Angst vor dem Älterwerden. Muriel, seine Gattin, fürchtet sich davor, keine ideale Mutter zu sein. Marie, die Tochter, entdeckt, dass sie nicht ewig leben wird. Und Simon, ihr junger Bruder, ist geistig behindert und wünscht sich eine Unabhängigkeit, die unmöglich ist.

Tip per leger

Dieter Bachmann, Rab: Der Roman «Rab» schildert die existentielle Krise des gleichnamigen Protagonisten, der in der notorischen Hälfte des Lebens angekommen ist. Würde der Begriff nicht dem im Text kritisierten ärztlichen Jargon entstammen, dann liesse sich vielleicht von der Geschichte eines Burnouts sprechen. Rab weiss weder ein noch aus, weshalb er nur noch weg und fort will. Im Zwiespalt mit sich selbst, seinem bisherigen Dasein und seiner Beziehung mit Marlis zieht er sich auf die Insel Capri zurück, wo er im «Verbleiben eines freien Notierers» einen «Trotzwinter» verbringt. Als gleichermassen abschweifender wie erfindungsreicher «Schattenanalytiker» versucht er sich über seinen Seelenzustand notierend selbst zu klar zu werden und gelangt dabei zur Erkenntnis, dass er das Leben allzu lange verschlafen habe und dabei sein alter Ego, das er im Innersten zu sein glaubte oder doch zu werden hoffte, verkümmern liess. Im allegorischen Schlussbild des Romans gelangt diese Dialektik des «ungelebten Lebens» auf eine drastische Pointe: Rab stirbt an einem Tumor, der sich als Gewebe des unausgewachsenen Zwillingsbruders herausstellt, den er seit der Geburt mit sich im Leib trug.Was in der gerafften Nacherzählung eher düster und dramatisch klingt, wird im Roman aber durch eine Verschmelzung von Tragik und Komik vermittelt, wie sie allen zutiefst humoristischen Werken eigen ist. «Rab» ist somit alles andere als ein trübseliger Roman, im Gegenteil besticht er durch sprachlichen Witz, satirisch-sarkastische Darstellung und einer gehörigen Portion Selbstironie, die nicht zuletzt auch Rabs hochelaborierte Jeremiaden zu einer vergnüglichen Lektüre machen. Auf dem selbstgewählten Exil in Capri, einer poetologischen Schlüsselstelle des Romans, geht Rab dem tieferen Zusammenhang von der «Trauer als Voraussetzung für Humor» zudem eigens nach: am Beispiel von Charlie Chaplin, des grossen Melancholikers unter den Komödianten. In Form eines fingierten Briefwechsel mit Chaplin lotet der Text das biographische Schicksal aus, das eine Figur wie diejenige des traurigen Clowns hervorbrachte. Selbstredend stellt sich auch Rab in diese Tradition, der ebenso grotesk wie witzig und mit einer schier überbordenden Fabulierungsfreude sein Elend zu bannen versucht.Mit «Rab» hatte der damals 45jährige Kulturjournalist Dieter Bachmann ein fulminantes Prosadebut geschaffen, das mühelos das Zeug zum Kultbuch besitzt. Leider verfehlte es trotz hervorragenden Rezensionen die Gunst der Stunde, weshalb es eine zweite Chance mehr als nur verdient hätte. Betrat da doch einer dieser verzweifelt komischen Figuren die literarische Bühne, der sich ohne Weiteres in die Reihe der grossen Antihelden wie Musils Mann ohne Eigenschaften, Svevos Zeno Cosini oder eben Chaplins Tramp stellen kann. Wie diesen, so geht es auch Rab darum, das Scheitern als «humane Qualität» kenntlich zu machen. Darin erblickt er nicht zuletzt auch das grosse Potential der Literatur, dem selbst die gesamte Humanmedizin nicht beikommen kann. Denn wie Rab weiss: «Die Medizin ist kein exakte Wissenschaft so gern sie es sein möchte; ihr Gegenstand, der Mensch, ist dafür zu wenig zuverlässig.»(Magnus Wieland)

Novas publicaziuns

Kathy Zarnegin: Chaya. Roman. Weissbooks.

Novas publicaziuns

Kathy Zarnegin: Chaya. Roman. weissbooks.w.

Novitads

lit21: Der Schund. Ein Beitrag in eigener Sache

lit21: Im Lande Mordor, wo die Schatten drohen

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Litprom Literaturtage 2017

Lyrikfestival Basel

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