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Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

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Mitteilungen: SIKJM-Jahrestagung 2017

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Zensur und Irrtum I: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 22

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Mitteilungen: Honorarempfehlungen für Autorinnen und literarische Übersetzer

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Quand Colette ouvre sa fenêtre, tout Paris a pour elle les yeux de Chimène: Quand Colette ouvre sa fenêtre, tout Paris a pour elle les yeux de Chimène

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Zensur in Boston: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 21

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Brennen nicht : Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 20

Tip per leger

Daniel Schwartz, Schnee in Samarkand: Der Fotograf Daniel Schwartz erkundet seit Jahren allein oder zusammen mit Reporterkollegen die Welt. Insbesondere Zentralasien hat es ihm angetan, die Seidenstrasse entlang von exotisch anmutenden Städten wie Buchara oder Samarkand. Mehrfach bereiste er diese Region zwischen dem Kaspischen Meer und der westchinesischen Provinz Xinjiang, um seine Erfahrungen in Text und Bild festzuhalten. Entstanden ist daraus ein voluminöser, fast 1000-seitiger, eng bedruckter Band. Er stellt die geopolitisch bedeutsame Gegend in beinahe enzyklopädischer Fülle vor. Er versammelt ein reiches Wissen in Form von dichten, informativen Essays und lebendigen, anschaulichen Tagebuchaufzeichnungen, in denen Schwartz all das Wissen mit Anekdoten, Geschichten und Begegnungen bereichert. Vor allem sie geben schillernden Einblick in eine fremde Welt und vermitteln ein vertieftes Verständnis dieses geopolitischen Raumes, der bei uns meist nur für negative Schlagzeilen sorgt. «Schnee in Samarkand» beschränkt sich dabei ganz auf den Text, in der Absicht, dass die ergänzenden Bilder dazu im Band «Travelling through the Eye of History» (Thames & Hudson 2009) erscheinen. Die beiden Bücher müssen daher zusammen gesehen und gelesen werden. Mit ihnen stellt sich Daniel Schwartz in die leuchtende Tradition von Nicolas Bouvier, Ella Maillart und Annemarie Schwarzenbach. (Beat Mazenauer)

Tip per leger

Rainer Brambach, Wirf eine Münze auf: «Alles war Sprache für ihn», schrieb Jürg Federspiel einmal über seinen Freund Rainer Brambach (1917-1983), sie «schien für ihn zu denken». Gerade weil die Sprache so wertvoll war, geizte er mit ihr. Er verdichtete sie bis an die Grenze des Verstummens, das sich zwischen Phasen der Inspiration oft auch über Jahre hinziehen konnte. In seinen Gedichten findet er einen Zugang zur Natur, der unmittelbar empfunden und weder dunkel noch experimentell ist. Seine Verse sind reine Poesie: lyrisch selbstbezogen «mit autistischem Ausmass» (Federspiel); sie klingen schlicht, heiter und eloquent, oft auch melancholisch beschattet und stets authentisch.Als Landschaftsgärtner von Beruf liebte Brambach die freie wie die kultivierte Natur. Doch in ihm steckte auch ein leidenschaftlicher Bewohner der Stadt, genauer der St. Alban Vorstadt in Basel. In den Kneipen hier genoss er die Gemeinschaft von Freunden, mit denen er seine Gedichte gerne teilte. Sein Kopf steckte voller Anekdoten und Verse, die er spontan zu rezitieren wusste. Dichten war für Rainer Brambach stets individueller Ausdruck und gemeinschaftsstiftendes Medium in einem. Ihm lag unablässig der Versuch zugrunde, der einsamen Todesgewissheit die Leichtigkeit des gemeinsam erlebten Augenblicks entgegenzustellen: Ruhe finden in Gesellschaft oder in der Natur, für einen Moment, in dem «der Andere, der Vogelfreie in Ketten,/ der in dir aufsteht», schweigt.(Der Band ist enthalten in: Heiterkeit im Garten. Gesamtwerk, Zürich: Diogenes Verlag 1989)(Beat Mazenauer)

Tip per leger

Max Frisch, Biografie. Ein Spiel: Das Leben als ein sich wiederholendes Spiel von möglichen Entwürfen – so könnte man dieses Theaterstück von Max Frisch bezeichnen, das 1968 im Schauspielhaus Zürich uraufgeführt wurde. Konsequenterweise hat Frisch das Stück in einer überarbeiteten Fassung 1984 noch einmal veröffentlicht. Welche Entscheidungen würden wir anders treffen und was würde sich ändern, wären wir erneut vor der Wahl gestellt? Der todkranke Verhaltensforscher Kürmann wünscht sich nichts sehnlicher als «eine Biografie ohne Antoinette». Das Stück beginnt also damit, dass ihm ein «Registrator» bzw. «Spielleiter» die Möglichkeit eröffnet, seinen Lebensverlauf umzugestalten, sich in prägnanten Situationen seiner Vergangenheit anders zu verhalten. So spielen Kürmann und Antoinette den Abend ihrer ersten Begegnung in verschiedenen Varianten nach. In jeder läuft es allerdings auf das gleiche Ende hinaus, indem sie schliesslich doch wieder bei ihm übernachten wird. Kurmanns Korrekturversuch misslingt immer wieder; selbst als er einmal Antoinette erschiesst, wird er diese Fassung später aus Reue revidieren. Entgegen Frischs «Dramaturgie des Zufalls» gelingt es Kurmann in einigen Szenen also bloss, seine Einstellung gegenüber den Handlungen und Konsequenzen zu verändern. Das Leben als Entwurf, die existenziellen Fragen nach Identität, Zufall und Schicksal – hier werden die zentralen Themen von Max Frisch auf der Bühne verhandelt. Doch das komödiantisch insinuierte Spiel mit der Kontingenz gerät zur Tragödie der immergleichen Wiederholung: «Möchten Sie noch einmal anfangen?»(Marc Caduff)

Novas publicaziuns

Silvia Götschi: Muotathal. Emons Verlag.

Novitads

Boersenblatt News: Türkische Polizei stürmt Belge-Verlag: Christoph Links: "Überfall auf unseren Partnerverlag"

Boersenblatt News: Preis des Schweizer Buchhandels 2017 vergeben: Haupt Verlag und Buch­hand­lung zur Rose gewinnen

Boersenblatt News: Ende einer Tradition : Markgrafen-Buchhandlung in Bayreuth schließt

Boersenblatt News: US-Buchhandel im März: Umsatz steuert ins Plus

BAK Aktuelles: Die 15 Trägerinnen und Träger des Schweizer Musikpreises 2017

Festivals

39. Solothurner Literaturtage: Schweizer Werkschau mit internationalen Gästen

Festival POESTATE 2017 Lugano

22. Internationales Literaturfestival Leukerbad

Tage der deutschsprachigen Literatur, Klagenfurt

Tales. 18. Seetaler Poesisommer: Das längste Literaturfestival der Schweiz